- Mehrfachbauftragung steht

Architekturwettbewerb für den Sherdian Campus

In Augsburg soll mit dem Sheridan Campus ein postmodernes Bürogebäude mit einzigartigen Arbeitsplätzen entstehen. Um außergewöhnliche Architektur und ein bestmögliches Ergebnis zu erreichen, plant der Bauherr des Objets – die ECO OFFICE GmbH & Co. KG Augsburg – eine Mehrfachbeauftragung.

Was ist eine Mehrfachbeauftragung?Ziel einer Mehrfachbeauftragung ist es, für eine ausstehende Planungsaufgabe oder generelle Ideenfindung der optimale Entwurf gefunden werden soll. Wettbewerbe dieser Art können im Bereich des Städtebaus, unabhängig davon ob gewerbliche oder private Gebäude, sowie für Landschaftsarchitektur veranstaltet werden.

Da es trotz teilweise genauer Vorgaben, bsp. durch ein Raumprogramm und städtebauliche Vorgaben, immer noch sehr viele Optionen gibt, ein Gebäude zu strukturieren, zu konstruieren und zu gestalten, versucht man mit Hilfe der Mehrfachbeauftragung die beste Lösung zu finden. Dies bezieht sich sowohl auf die Qualität, als auch auf die Funktion, Ökonomie, Sozialverträglichkeit und Nachhaltigkeit.

Ob ein Auftrag vom Bauherr an einen Architekten direkt vergeben wird oder mittels einer Mehrfachbeauftragung, bleibt ihm überlassen. Allerdings sind Mehrfachbeauftragungen stets mit hohen Kosten verbunden, da der Aufwand der teilnehmenden Architekten entsprechend vergütet werden muss.

Die TeilnehmerZu den Teilnehmern zählen hoch angesehene, teilweise mehrfach ausgezeichnete und international tätige Architekturbüros. Nachfolgend eine kurze Beschreibung der jeweiligen Teilnehmer:

1. Henning Larsen GmbH München
Die Hennig Larsen GmbH München kreiert urbane Räume mit Schwerpunkt auf körperlicher und geistiger Gesundheit. Ebenso konzentieren sich die Architekten bei der Planung von Gebäuden auf die Sinneswahrnehmung, Biodiversität und Klimaanpassung.

2. Hascher Jehle Architektur Berlin
Die Hascher Jehle Architekten aus Berlin sind stets darauf fokussiert, ihre Architekturentwürfe mit der Eigentümlichkeiten des Orts, die Besonderheiten der Funktion und die Wünsche des Bauherrn zu einem schlüssigen Gesamtkonzept zu vereinen. Diese oft divergierenden Anforderungen stellen die Architekten stets vor neue Herausforderungen. Doch nur so entstehen besondere Unikate, mit welchen Hascher Jehle Architektur erfolgreich bereits zahlreiche nationale und internationale Wettbewerbe unterschiedlichster Aufgaben für sich gewinnen konnten.

3. KSP Jürgen Engel Architekten FFM/MUC
Umfassend verstandene Nachhaltigkeit bedeutet Ressourcen schonendes Bauen ebenso wie Langlebigkeit und langfristige Wirtschaftlichkeit eines Gebäudes. Verstärkt rückt damit das Thema Lebenszykluskosten in den Mittelpunkt: Langfristig nachhaltig sind nur Gebäude, die sich wirtschaftlich betreiben lassen und nicht in kurzen Zyklen teure Folgeinvestitionen erfordern. Zum Team der KSP Jürgen Engel Architekten FFM/MUC zählen top ausgebildete DGNB-Auditoren und DGNB-Consultants, welche die Bauherren in Fragen der Zertifizierung und des nachhaltigen Bauens stets umfassend beraten. Die KSP Consult gp ist Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen – DGNB. Die Kompetenz und Erfahrung auf dem Gebiet des nachhaltigen Planens wurde durch zahlreiche Auszeichnungen und Gebäude-Zertifizierungen gewürdigt. Beispiele für Erfahrungen in der Umsetzung strenger Nachhaltigkeitskriterien sind die Zentrale der Deutschen Börse in Eschborn (LEED Platin), das Frankfurter Bürohochhaus im PalaisQuartier (DGNB Gold) und der Büroturm WestendDuo in Frankfurt, der im Rahmen des Internationalen Hochhaus Preises 2008 mit dem Sonderpreis für Nachhaltigkeit ausgezeichnet wurde.

4. Titus Bernhard Augsburg
Seit 1995 ist Titus Bernhard mit spektakulären Architekturprojekten national und international tätig. Die Reduktion auf das Wesentliche und eine minimalistische Architektursprache zeichnen alle Arbeiten des Büros aus, verbunden mit höchsten Ansprüchen an handwerkliche und ästhetische Qualitäten. Seine Architektur entwickelt sich aus der Klassischen Moderne hin zu einer eigenständigen phänomenologischen Architektursprache. „Haus 9×9“, die Wettbewerbsbeiträge für den „Porsche Design Tower“ in Frankfurt und den Wiederaufbau des „Schlosses Berlin/Humboldtforum“ sowie die WWK Arena in Augsburg, gemeinsam mit Peter Kögl, erregte weit über die Architektur hinaus große Aufmerksamkeit, ebenso wie unlängst „Haus M“ und „Haus 11×11“. Ausgezeichnet u.a. mit der Erich-Schelling-Medaille 2006, dem BDA Preis Bayern 2006 best architects awards 2007, 2009, 2010, 2012 Ausstellungen bei AEDES in Berlin, 2004 und 2013, Architekturgalerie München und der galerie d`architecture in Paris sowie der zweimaligen Teilnahme an der Biennale in Venedig, gehört Titus Bernhard zur jungen Avantgarde in Deutschland. Von 2005-2007 war er Gastprofessor für Entwurf und Konstruktion an der HTWG Konstanz.